Kinderschuhe kaufen – (k)ein Riesenspaß für Jung und Alt

Etwa viermal im Jahr startet dieses ganz besondere Event für Eltern: Kinderschuhe kaufen mit den lieben Kleinen. Jeder freut sich auf diese 30-unendlich Minuten, in denen man intensiv die Zeit mit seinen Liebsten auskosten und sich von einer ganz anderen Seite kennenlernen kann. Ich selbst kann es immer kaum erwarten, dass endlich der Schuh drückt oder die Jahreszeit wechselt – und je jünger die Kinder, desto öfter kommt man dank Fußwachstum in diesen speziellen Genuß. Es gibt fast nichts, was ich lieber tue.

"Kinderschuhe kunterbunt"Schuhkauf mit Hindernissen

Gewiefte Eltern wissen, dass ich lüge. Die Balken sind so gebogen, dass sie gleich durchkrachen. Denn in Wahrheit gibt es schon ziemlich viel, was ich lieber tue. Mir die Wurzeln ohne Betäubung behandeln lassen. Das Geld zum Fenster rauswerfen. Hundekot aus Stollenschuhen kratzen. Aber es hilft ja alles nichts, die Kinder müssen regelmäßig neu behuft werden.

So wie vor etwa drei Wochen, als wir noch dachten, dass es bald Sommer wird und wir Sandalen brauchen. Und wir merkten, dass die Sandalen von letztem Jahr nicht mehr passen. Blöd von uns, denn eigentlich reichen auch noch die Gummistiefel vom Winter locker aus, um durch diesen (alp)traumhaften Sommer zu kommen. Aber naiv, wie wir waren, zogen wir los. Wir, das sind meine Mutter, mein Stiefvater, die Mädels und ich. Denn traditionell kaufen wir immer in dieser Konstellation die Kinderschuhe, wenn meine Eltern zu Besuch bei uns sind.

Glitzerrosa oder gar nichts

Weil wir ja Fuß und Kind was Gutes tun wollen, gehen wir nicht in x-beliebige Billigschuhläden, sondern in die guten, teuren Läden vor Ort. Die guten, teuren Läden vor Ort sind auch immer sehr bemüht und freundlich, den richtigen Schuh für das richtige Kind herauszufinden. Und hier fängt ja der Horror der Spaß schon an… Meine Töchter haben sehr unterschiedliche Vorstellungen ihrer Traum-Schuhe und auch von der Art, diese zu ershoppen.

Die Maus stöbert eine Ewigkeit durch die Regale, um dann gekonnt genau DIE Schuhe herauszuziehen, die ich auf GAR KEINEN FALL UND NIEMALS NICHT abnicken kann. Meist funkeln und leuchten und glitztern sie in allen Rosafarben des Planeten und die schillernde Beschichtung des sauteuren Leders fällt schon vom Denken ans Rumtoben und Spielen ab.Ich schüttele den Kopf und die Maus lässt ihren hängen. Samt Schultern. Meine Mutter ist dann sehr bemüht, einen ebenso „schönen“, aber alltagstauglicheren Schuh herauszudestillieren, während ich mit dem Mäuschen… Das Mäuschen! Wo ist es? Gerade war sie doch noch da!

Rutsche und Karussell from Hell

Das Mäuschen hat sich aus dem Staub gemacht und denkt überhaupt nicht an Schuhe und die zugehörige Suche. Sie hat sich auf das (ungesicherte und sicher von keinem TÜV der Welt abgesegnete) Karussel mit den vielen Fahrzeugen oder auf die Rutsche verzogen. Und denkt überhaupt nicht daran, zu Oma, Opa und Mama zum Schuhregal zu kommen. Engelsgeduld und Überzeugungsarbeit sind angesagt. HAHA. Hab ich beides super drauf – vor allem in diesem Moment.

Die Maus motzt also im Regal ab Größe 30 und das Mäuschen lässt ich nur mit üblen Drohungen („…kein Eis!“) dazu bringen, einen müden Blick ins Regal ab 25 zu werfen. Immerhin schafft man es, dass sie wenigens zwei bis drei Schuhe zur Anprobe akzeptiert, bevor sie wieder auf Rutsche oder Karussell verschwindet. So geht das dann eine Weile hin und her. Ich bin schon klatschnass geschwitzt, weil ich sie vom Durchdrehen auf den Spielgeräten abhalten und zum Anprobieren der Schuhe anhalten muss.

Die Maus, die sich mittlerweile ein paar ordentliche UND schöne Exemplare ausgesucht hat, lässt wieder den Kopf hängen, weil es genau DIE nicht in ihrer Größe gibt und wir also gleich den ganzen Spaß auch noch in einem weiteren Geschäft wiederholen dürfen. Das Mäuschen, trotzig auf dem Boden rollend oder ausbüchsend, hat sich genervt ein passendes Paar ausgesucht, nur damit Mama endlich die Klappe hält und sie wieder spielen gehen kann. Gerade, wenn ich dann zum Aufbruch nach dem Zahlen der Mäuschen-Schuhe blasen will, sind BEIDE Kinder auf den Spielgeräten verschwunden…

Kinderschuhe 2.0 und „Ich wär so gerne Millionär“

Im Laden nebenan stürzt sich das Mäuschen schon wieder auf das Kletter-Rutsch-Fahr-Gerät. Opa hält Wache bei den Handtaschen und hat ein Auge auf die Jüngste. Oma und ich versuchen unser Glück derweil wieder mit der Maus. Die sich schon wieder zielsicher die unsinnigsten Glitzerglitterschuhe von Welt ausgesucht hat. Im zweiten Laden verstehe ich kein Wort von dem, was die stark schwäbelnde Verkäuferin zeitintensiv mitzuteilen hat und will nur noch raus! Irgendwann höre und sehe ich alles wie durch Watte und lächele abwesend und nicke, bis meine Mutter endlich DEN Schuh der Schuhe gefunden und mit der Maus erfolgreich anprobiert hat. Während also Omi schnell zur Kasse rennt, bevor sich irgendjemand irgendetwas anders überlegen kann, versuchen mein Stiefvater und ich, das sich am Kletter-Rutsch-Fahr-Gerät festklammernde und protestierende Mäuschen in Richung Ausgang zu bugsieren.

Am Ende sind alle zufrieden (überlebt zu haben) und ich frage mich, was ich statt der trölftausend Euro teuren Kinderschuhe mit Superleder und Vollausstattung hätte alles kaufen können. Ein Haus vielleicht. Oder eine Weltreise. Oder ein Karussell. Ich stelle mir dann auch schon den Moment in zwei bis drei Tagen vor, in dem ich mit eingefrorenem Lächeln ein „Ist nicht so schlimm, sind ja nur Schuhe“ zum abgewetzten Leder raushauen darf.

Warum tut ihr uns das an, liebe Läden?

Und ich schwöre, das nächste Mal die Kinderschuhe auf jeden Fall beim Billig-Schuladen mit dem großen grünen „D“ einzukaufen. Die haben vielleicht keine superduperteuren in Deutschland gefertigen Lederschuhe für Kinder, aber sie haben was viel Tolleres. Einen Fernseher mit Zeichentrickfilmen!

Denn mal ganz ehrlich, Leute. Diese Rutschen und Karussells in Schuhläden – die sind doch nur aus purer Bosheit und Rache dort aufgestellt, oder? Zum Kinderschuh-Shopping sind sie kontraproduktiv – und für den Einkauf von Erwachsenenschuhen nehmen auch nur die allerwenigsten Kunden Kinder mit! Was also habt ihr gegen uns? Und müsst ihr vor Ladenöffnung die Rutsche unbedingt noch extra schmieren? Damit die Dreijährigen auch schön quer durch die Abteilung bis zu den Gesundheitsschlappen-Regalen fliegen? Ich durchschaue das und prangere an!

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Was Kinder gerne essen? Nudeln. Manchmal.

Was Kinder so mögen, essen wollen und als ihre liebsten Lieblingsgerichte auserwählen, dass wissen wir Eltern ganz genau. Nicht. Mit einem Kind macht dieses Wissen ums Nicht-Wissen schon hin und wieder Probleme, aber mit zwei von der Sorte will ich schon häufiger das Koch-Handtuch werfen und mehrere Köche anstellen, damit etwa 2 bis 3 pro Kind ihr Glück versuchen können… Ich bin genervt. Und hasse Nudeln.

"Essen für Kinder"Vorweg kann ich sagen – meine Kinder mögen Gemüse. Das ist ja schon was, denkt ihr euch jetzt. Aber sooo einfach ist es dann doch nicht. Die mögen zwar Gemüse – aber wann jetzt wer welches mag, das ist dann schon wieder eine ganz andere Sache. Vielleicht gibt es da auch ein System. Ich habe das aber leider noch nicht verstanden. Oder auch nur ansatzweise entdecken können. Ich weiß nur, dass es mittlerweile zu einem aufregenden und nervenaufreibenden Spiel geworden ist, hier für vier Menschen zu kochen. Vier. Menschen. Von denen eigentlich nur einer – nämlich meine genügsame Wenigkeit – alles isst, was er vor die Nase gesetzt bekommt. Gut, dieser eine Mensch kocht natürlich auch das Essen, aber auch wenn mir fremde Menschen Essen vor die Nase stellen, esse ich es einfach. Auch, weil ich es super finde, dass mal jemand anders für mich gekocht hat!

Was Kinder gerne essen

Kinder mögen Nudeln. Das steht fest. Immer Nudeln. Zu allem. Oder ohne alles. Nudeln mit Soße. Nudeln ohne Soße. Nudeln mit Käse. Mit Brühe. Mit Ketchup. Mit Hackfleisch. Mit Erbsen. Ohne Erbsen. Nudeln in allen Formen. Mir selbst kommen Nudeln zu den Ohren raus. In allen Formen. Denn unter uns – so schön „Pasta“ auch klingt und so pittoresk sie auch in verschiedenen Gewändern daherkommt – eine „Pasta Farfalle“ ist einfach auch nur eine Nudel. Und ich will keine Nudeln mehr! NUDELN NERVEN! Nun hasst die Maus aber Kartoffeln und das Mäuschen ist nicht immer begeistert von Reis. Quinoa, Ebly und Co. sind aber den Mädels samt Papa viel zu exotisch. „Schmeckt wie Reis, ich ess aber lieber Nudeln“, sagt die Maus. Zunge raus und mit „Buäh“ ausgespuckt, meint das Mäuschen. Immerhin probieren sie alles. Also der Kinder. Nicht der Papa. In Stäbchen geschnitten und frittiert gehen natürlich auch Kartoffeln. Aber der Mensch (hier: die Mutter) kann nicht von Nudeln und Fritten alleine leben. Was tun?

Und selbst WENN es immer Nudeln gäbe – es muss ja etwas DAZU geben. So isst dann aber die eine leidenschaftlich gerne Brokkoli, während die andere total gerne Blumenkohl mag. Freitags. Im Schaltjahr. Im Wechsel. Champignons mögen beide auch total gerne. Manchmal. Und Erbsen mit Möhrchen lieben sie! Die eine liebt die Erbsen, die andere hasst die Möhrchen. Und umgekehrt. Im Wechsel. Das gleiche Spiel mit Salat. Immer, wenn man glaubt, man hätte das Lieblingsdressing gefunden, finden es beide schon wieder „Buäh“! Wer jetzt gerade was wie mag, weiß man nie so genau vorher. Ich glaube ja, nicht mal die Mädels wissen das, bevor sie es auf dem Teller haben. Immerhin ist der Mann unkompliziert. Solange Fleisch auf dem Teller ist, ist er zufrieden.

Burger holen oder Pizza bestellen?

Vor lauter Panik, Hunger und Verzweiflung kommen wir dann hin und wieder auf die Idee, böse und ungesunde Fast Food Ketten mit unseren Moneten zu unterstützen oder die lokale Pizzaria um Hilfe zu bitten. So meint man ja als naive Mutter und ahnungsloser Vater, das Problem des Buäh einfach umgehen zu können… Aber nicht mit meinen Töchtern. Es gibt Abende, da freuen die sich zwar wie Weihnachten und Ostern auf Mäckdings und Pizzamän, aber wenn das Zeug dann da ist, essen die – NICHTS. Da wird müde die Gurke aus dem Burger gepuhlt oder der komplette Belag von der Pizza seziert. Und dann schwören wir Rache – sprich: NIE MEHR PIZZA BESTELLEN MIT DEN KINDERN!

Sicher gibt es auch Dinge, die beide – außer Nudeln – IMMER mögen. Selbstgemachte Hamburger. Selbstgemachte Burritos. Selbstgemachte Lasagne. Ende. Das ist super. Das freut mich. Aber hey: Das sind D R E I Gerichte. Die Woche hat aber S I E B E N Abende. Vom Mittag in den Ferien und am Wochenende gar nicht zu sprechen. Ich kann ja nicht im Wechsel Hamburger, Burritos und Lasagne machen. Kann ich schon. Will ich nicht. Wer will das schon? Gut, ICH könnte mich jeden Abend von Döner ernähren. Die Maus geht dann happy und mit Knobifahne in die Schule – und das Mäuscher erbricht sich mit „BUÄH!!!!“ auf den Tisch. Der Mann verhungert. Aber woher die Abwechslung nehmen? Und mittlerweile: Woher die Lust aufs Ausprobieren? Vielleicht gibt es ja noch unzählige Dinge, die alle immer super gerne verputzen – aber bis ich das rausgefunden und erkocht habe, habe ich eher die Küche in die Luft gesprengt! (!!!)

Was soll ich kochen?

Und so friste ich weiter mein armes Dasein. Als ratlose Mutter und verzweifelte Köchin. Und werde auch weiterhin jeden Tag diese Frage stellen. Und als Antwort ein herzhaftes „Egal“, ein enthusiastisches Schulternzucken oder ein begeistertes „Hamburgerburritolasagne!“ ernten. Ich gebe auch zu, dass ich immer öfter streike, den Kindern Nudeln mit oder ohne serviere und sich den Mann um sich selbst kümmern lasse. Weil ich echt keine Lust mehr dazu habe, in der Küche mit „Liebe und Leidenschaft“ zu werkeln, um danach drei Menschen mit Restaurantkritiker-Mimik im Essen rumstochern und 3/4 vom Tellerinhalt aussortieren zu sehen.

Immerhin gibt es EINE Sache, die wir alle lieben – und das ist eigentlich doch das Superfood schlechthin: Selbstgemachte Pizza! Warum? Weil die bei uns nur der Papa macht. HA!

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Sorgen und Irrsinn – vom Coolkid zur Panik-Mama

Kinder bringen neben Sonne und Freude auch Sorgen und Ängste mit in dein Leben. Kinder verändern alles. Peng. Diese paar Worte sind so abgenutzt und floskelhaft, dass sie kaum noch jemand hören kann oder will. Aber WIE sehr sie dein Leben verändern, wird dir oft erst klar, wenn du dich heute mit dir damals, mit dir VOR Kindern vergleichst. Heute wurden mir wieder ein paar Dinge bewusst, während ich eigentlich nur von A nach B fahren wollte…

"Sorgen und Freude"Wie ich früher war

Früher, mit 18, fuhr ich hin und wieder ohne Sicherheitsgurt. Ich hatte gerade den Führerschein fürs Auto gemacht und fühlte mich unverwundbar, frei und erwachsen. Was sollte schon passieren? Der Gurt drückte und wenn man sich mit Auto schon cool fühlte, fühlte ich mich ohne Gurt noch viel cooler…

Früher, mit 19, war ich voller Mut und Sorglosigkeit. Ich machte heimlich den Motorrad-Führerschein, brauste davor und währenddessen als Sozius mit Freunden auf schnellen Maschinen mit 200kmh über die Autobahn und dachte immer nur „WENN ich mal sterben muss, dann jetzt, hier, mit dem Wind im Gesicht“. Und schlimm genug, dass ich solch dämliche Gedanken hatte – ich teilte sie auch mit meiner panischen Mutter… (mehr …)

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Woanders übernachten – Abenteuer oder Albtraum?

Woanders zu übernachten als im eigenen Bett ist für viele Kinder eine spannende und aufregende, oft aber auch eine nicht zu meisternde Herausforderung. Es gibt Kinder, die quasi mit dem Rucksack auf dem Rücken geborgen wurden und voller Abenteuerlust jede Gelegenheit nutzen wollen, wohingegen andere Kinder schon Bauch- und Heimweh bekommen, wenn sie nur daran denken! Für Eltern ist das oft eine Problematik, der sie hilflos und unsicher gegenüberstehen und nicht recht wissen, wie sie damit umgehen sollen.

Übernachten
pixabay.de

Hilfe, mein Kind schläft nur zu Hause!

Diesen Satz hat sich meine eigene Mutter sicher mehr als nur einmal gedacht. Vielleicht sogar mehrmals laut ausgesprochen – und ganz sicher hätte sie es verbloggt, hätte es damals schon Internet und Blogs gegeben. Denn ich war so ein Kind. Ein Heimschläfer. Ein Angsthäschen. Ein Panikkind. Ich schlief nirgends. Nicht bei meinen Großeltern, nicht bei meinen Tanten und Onkels (obwohl meine gleichaltrigen Cousinen wie Schwestern waren) und schon gar nicht bei Freundinnen. Nur bei meinem Vater schlief ich, wenn ich ihn besuchte. Meine Mutter war alleinerziehend und musste so quasi IMMER zu Hause sein. Ich schaffte es einfach nicht. Ich hatte einen schlimmen, alle anderen Gefühle überdeckenden, quälenden Klumpen in meiner Magengegend, der immer größer wurde, je näher der Zeitpunkt des Ins-Bett-Gehens rückte. Ich habe es oft versucht. Ich WOLLTE es sogar. Aber ich KONNTE es einfach nicht. Das Ende vom Lied war ein untröstliches Kind und eine Mutter, die es regelmäßig mitten in der Nacht abholte. (mehr …)

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Basteln – Baker Ross Grummeltester (4) **Werbung**

Ist schon ganz schön lange her, dass ich euch ein paar Sachen von Baker Ross gezeigt habe. Dabei retten mir die Probe Pakete regelmäßig Tage. Sogar ganze Wochenenden! Das klingt jetzt wie so ein blöder Verkäufer-Spruch oder wie jemand, der im Verkaufs-TV „unglaubliche“ oder „magische“ Reinigungsmittel an den Mann und die Frau bringen will – aber ohne Spaß, die Mädels lieben diese Bastelkisten und kreischen schon begeistert, wenn der Postmann zweimal klingelt (haha, sorry…) und ein braunes Päckchen mit Bastelgedöns bringt. Und wenn es mal wieder das ganze Wochenende regnet oder der Grummelpapa oder ich mit Rücken, Migräne oder Männergrippe (die nur ich bekomme, nicht der Mann!) darniederliegen, ist Bastelgedöns einfach DIE Rettung.

Es ist total faszinierend, wie sich die beiden echt stundenlang damit beschäftigen können. Das schafft sonst maximal Playmobil. Oder Oma. Aber dass Maus und Mäuschen in liebevoller Eintracht am Tisch sitzen und basteln, kleben, stecken und spielen, das passiert nicht so wirklich oft.

BakerRoss_BastelnHier ist zum Beispiel mal der Inhalt aus so einer Test-Kiste. Richtig cool. Es gibt da alle möglichen Sachen. Pappschachteln zum Bekleben und Bemalen; Holzaufsteller zum Bemalen, Bügelperlensets, jede Menge Bastelpapier, Aufkleber, Stifte, viele Dinge aus Moosgummi (wie hier die Schildkröten Tassenuntersetzer), Spardosen, Kerzenhalter, Wachskratzbildchen und und und. Die Mädels freuen sich immer wie an Weihnachten, wenn wir neue Sachen bekommen und kurz wird es dann doch wild und gruselig – wenn die beiden sich nämlich um die einzelnen Sachen fetzen… Aber zum Glück sind da immer mindestens 2 von der gleichen Sache in den Tütchen. Glück gehabt… (mehr …)

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