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Bloggen – der raue Ton und warum ich streikte!

Vielleicht hat der ein oder andere gemerkt, dass es hier sehr still war und ich nicht mehr bloggen wollte. Der letzte Beitrag war tatsächlich Ende Oktober und seither habe ich den Blog nicht ein einziges Mal geöffnet. Sicher hat man ab und zu mal keine Lust. Eine Schreibblockade. Keine Ideen mehr. Aber dieses Mal ist es anders. Und ich will euch heute gerne verraten, was da los war.

bloggen ist liebe
by pixabay.de

Ich blogge jetzt seit 2013 und es hat mir immer sehr großen Spaß gemacht. Ich schrieb über mich, meine Kinder, meinen Alltag als Mutter und Frau und ich sagte meine Meinung zu Themen, die mir wichtig waren. Ich las gerne Blogs anderer und tauschte mich von Herzen gerne mit anderen Frauen und Männern, Müttern, Vätern oder Nicht-Eltern darüber aus. Aber seit ein paar Monaten macht das keinen Spaß mehr. Ich habe mehr und mehr das Gefühl bekommen, dass der Ton rauer und die Worte härter wurden in meiner Bloggerwelt. Ich hatte mehr und mehr das Gefühl, dass die Menschen zwar nicht anders bloggten als zuvor, aber die Texte anders gewichtet und aufgefasst wurden.

Verletzung statt Vernetzung

Ich habe Verständnis, dass nicht jeder jeden Text mag. Nicht jedem muss jedes Thema gleich am Herzen liegen wie den Autoren und sicher muss man nicht mit allem und jedem einer Meinung sein. Aber warum setzt man plötzlich Blogger-Kollegen willkürliche Grenzen, die sich zudem noch Tag für Tag zu verändern scheinen? Früher schrieb man Vernetzung groß. Blogger teilten ihre Texte, gaben sich Ideen und Input, tauschten sich aus und ja, es gab natürlich auch Kritik. Was auch okay ist. Aber wann ist es passiert, dass alles, aber auch ALLES falsch zu sein scheint?

Zu emotional.
Zu reisserisch.
Zu perfekt.
Zu ehrlich.
Zu triggernd.

Um nur ein paar Kritiken aufzuzeigen und deutlich zu machen, wie schwer man es gerade hat. Ich war verwirrt und unsicher. Und tat das, was mir als einzig richtig schien: Ich bloggte einfach nichts mehr. Auf persönliche Verletzung hatte ich keine Lust. Dazu hatte ich zu viel gesehen und gelesen.

Aber für wen blogge ich denn eigentlich?

Doch dann, nach und nach, wurde ich einfach nur sauer! Denn wer hat bitte einem Blogger zu sagen, was er wann worüber wie schreibt? Niemand! Wer hat bitte das Recht zu bestimmen, was gerade „in“ ist und was nicht? Wer darf sich bitte die Dreistigkeit herausnehmen, Daumen hoch oder runter zu zeigen bei fremden Texten? Richtig: NIEMAND!

Ich fragte mich die einige Frage, die mir wichtig war: Für wen und warum zum Teufel blogge ich eigentlich? Für andere Blogger-Kolleginnen und Kollegen? Nein! Um ein bloggendes Fähnchen im Wind zu sein und genau dem zu entsprechen, was gerade erduldet wird? Nein! Ich blogge für mich! Für meine Leserinnen und Leser, die eben aus diesem Grund meine Leserinnen und Leser geworden sind!

Bloggen ist persönlich

Ich werde mich nicht in die Schranken verweisen lassen. Niemand hat das Recht, irgendwem zu sagen, dass sein Text zu emotional ist, zu reisserisch, ein zu perfektes Bild darstellt, zu ehrlich ist oder zu triggernd. Das hier ist mein Blog. Und hier schreibe ich genau über das, was mir gerade wichtig erscheint. Ich blogge doch nur MICH! Also wem es in Zukunft nicht passt, was ich wo publiziere oder was Kolleginnen und Kollegen wo verbloggen, hat Pech gehabt und sollte es für sich behalten. Kritik ist okay. Aber auf einem hohen Ross zu sitzen und mit kalter Miene Rundumschläge zu verteilen, ist überhaupt nicht okay. Jeder bestimmt für sich, was ihm gerade am Herzen liegt und warum. Unfassbar, dass man das überhaupt erwähnen muss…

Und hiermit ist mein Blog wieder geöffnet.

Ende.

40 Gedanken zu „Bloggen – der raue Ton und warum ich streikte!

  1. Ich kann nicht beurteilen, wie der Ton bei Bloggern zur Zeit ist, aber der Ton ist leider an sich härter geworden… Was einem auch die Lust am lesen nimmt, daher kann ich es mir nicht vorstellen wie es dann jemandem geht, der schreibt.
    Du hast klare Worte gefunden und ich bin froh wieder von dir zu lesen!
    Liebe Grüße
    Lena

  2. Ich freue mich dass du wieder da bist!

    Deine Gedanken kann ich absolut nachvollziehen. Deshalb habe ich mich auch ein bisschen (mehr) aus den Netzwerken distanziert. Ist auch eigentlich ganz prima so, hab ich mehr Zeit für andere Dinge.
    Die Sache mit dem bloggen an sich, hatte ich auch oft im Kopf. So wollte ich auch schon nicht mehr schreiben, aber dann hatte ich genau denselben Gedankengang wie du „Warum blogge ich eigentlich?“ Tjoa eben, für mich und jene die es lesen möchten. Für meine Kinder, die vielleicht mal gewisse Dinge wissen möchten. Dann können sie quasi nachschlagen. 🙂

    Das Geunke hört auch wieder auf.

    Sonnige Grüße.

    1. Sonnenshyn 🙂
      Ich wollte mich schon so oft distanzieren. Und dann les ich wieder was und schwupp, bin ich schon wieder mittendrin. Aber ich finde das anstrengend und auch so, so traurig… Ich habe auch mal was, wo ich denke, boa, das ist kein Text für mich. Aber dann denk ich, muss ja auch nicht! Ich würde im Leben nicht darauf kommen, böse zu kommentieren oder gar eine Grundsatzdebatte auszurufen. Jeder Text, der ehrlich aus dem eigenen Leben gegriffen ist, ist ein guter Text mit Daseinsberechtigung (solange er natürlich dabei keine Grenzen anderer verletzt. Selbstredend.)

      Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar <3
      Katja

  3. Schön, dass du wieder da bist <3
    Mir ist ebenfalls aufgefallen, wie sehr der Umgangston sich – sagen wir mal – deutlich abgekühlt hat. Das finde ich persönlich sehr schade. Auch wenn ich nicht mit allen immer einer Meinung sein kann und will, können mich doch gerade auch solche Texte mit einer konträren Meinung zum Nachdendenken anregen. Zum Nachdenken über meine eigene Position. Das ist eine Bereicherung, die wir als Geschenk annehmen könnten….

    Liebe Grüße
    Mother Birth

    1. Du Liebe,
      du bist für mich sowieso ein tolles Beispiel dafür, wie man andere Meinungen und Einstellungen sehen, darüber nachdenken und beurteilen kann, ohne sie zu VERurteilen. Du bist immer tolerant, lieb, höflich und freundlich im Umgang, das fällt sehr ins Auge. Mir zumindest. Und Bloggerinnen wie du machen Mut, dabeizubleiben. Danke dafür! <3

      Liebste Grüße,
      Katja

  4. Ich finde das eine ganz richtige Einstelung. Und auch ich hab mir das schon häufig gedacht wie bescheuert ich es finde das sich aufgeregt wird darüber das man sich nicht an die unsichtbaren, unausgesprochen Elternbloggerregeln hält.
    So ein Kindergarten manchmal!

    1. Heeeeey du!
      Manchmal würde man sich ja vielleicht sogar noch dran halten, wenn die durchschaubar und gleichbleibend wären, die netten Regeln! Aber man weiß ja nie, was heute denn für ein No Go herrscht oder wer sich heute wovon angegriffen fühlt. Und ich finde es schade, dass hier oft Kritik mit Frechheit verwechselt wird. Ärgerlich und ja genau, kindisch!

      Liebe Grüße,
      Katja

  5. Ich finde es ganz toll das Du wieder da bist. Ja, der Ton ist härter geworden und auch ich finde es furchtbar, welche Rechte sich manche rausnehmen. Lass Dich nicht verjagen dadurch. Dein Blog ist, so wie er ist, klasse. Liebe Grüße, Nicole.

    1. Liebe Nicole,
      das ist lieb von dir, danke! Und ja, ich finde es auch furchtbar und ich frage mich, woher diese Menschen ihre Rechte zu haben meinen… Das würde mich wirklich interessieren…

      Ganz liebe Grüße,
      Katja

  6. Genau so ist es.
    Und es wird ja auch gern über die „Frischlinge“ hergezogen. Und dann stellst du als Frischling fest, dass du gar nicht so viel frischer als der „alte“ Hase bist.
    Ich blogge für die, die es interessiert. Und wem es nicht interessiert, der braucht es ja auch nicht zu lesen.
    Ganz liebe Grüße Babsi

    1. Ja! Jeder sollte sich auf seinem eigenen Blog wohl- und sicherfühlen können. Müssen! Egal, wie lange er schon worüber bloggt. Wer ehrlich aus seinem Leben bloggt, ohne andere anzugreifen und ihre Grenzen zu überschreiten, der kann gar nichts falsch machen!

      Liebe Grüße,
      Katja

  7. Hallo Katja, ich bin eben per Zufall bei Twitter über deinen Beitrag gestolpert. Ja, der Ton ist wirklich rauer geworden, was ich auch schon seit einiger Zeit feststelle.
    Der Großteil der Bloggerwelt ist sehr egoistisch geworden und greift dann auch schon mal zu härteren Waffen, um einen anderen Blogger das bloggen zu verleiden. Kommentare die unter die Gürtellinie gehen gehören mittlerweile dazu.

    Zudem halten sich viele Blogger auch nicht mehr an das was sie „eigentlich“ predigen: Geben und Nehmen sollte sich die Waage halten. Sprich, sie animieren ihre Leser dazu fleißig zu kommentieren, halten sich aber selber nicht daran.

    Ich habe mich zwar bislang nicht in deine anderen Beiträge reingelesen, bin mir aber sicher, das deine Beiträge sehr viel Mehrwert bieten.
    Von daher sollte es dir piepschnurzegal sein, was andere denken. Die positiven Reaktionen hier auf deinen Artikel zeigen doch, dass du auf dem richtigen Weg bist.
    Never give up!! Und schon gar nicht wegen anderen Flitzpiepen, die dir noch nicht mal das Schwarze nicht unter dem Fingernagel gönnen .
    LG Tina

    1. Liebe Tina, du hast so recht,

      ich bin da auch schon auf diverse Bloggerinnen reingefallen, die eine Aktion gemacht haben und etwas teilen wollten, es im End-Effekt dann aber nicht gemacht haben. Eine hat sogar einen Hashtag ins Leben gerufen unter dem Motto, dass darunter Beiträge geteilt werden sollen, sie selbst hat aber keinen einzigen Beitrag von den anderen geteilt. Ich spare mir da dann aber einen Kommentar und ich werde auch bewusst niemanden namentlich nennen, weil es genau das ist, was diese Bloggerinnen machen: Andere klein machen, um sich selbst größer zu fühlen.

      Liebe Grüße
      Ella

    2. Liebe Tina,

      weißt du, mir ist sogar egal, was andere übere meine Texte denken. Mir war nur nicht egal, in dieser „Welt“ zu bloggen, in der so miteinander umgegangen wird. Mir persönlich ist gar nichts passiert, aber ich erlebte eben viel mit bei Twitter und Co. und das brachte mich echt zum Verzweifeln und nachdenken. Aber jetzt weiß ich wieder, für wen ich das hier mache. Für mich und die, die mich gerne lesen. Nicht für (oder gegen) andere BloggerInnen.

      Danke für deine lieben Worte!
      Katja

  8. Der Tonfall ist leider allerorten gefühlt rauer geworden, nicht nur zwischen Elternblogs. Auch im Bereich Lifestyle und Co. erlebe ich diese „tolle Kritikfreudigkeit“ anderer Blogger und sogar von Gartenbloggern habe ich das schon gehört – die kriegen dann halt für ihr „zu frühes Aussäen“ etwas auf die Mütze … Um nur mal ein Beispiel einer Freundin zu nennen.

    Mein persönliches Fazit: Eine Facebook-Pause seit Oktober 2016, mehr Spaß im Leben und überraschend viel Freizeit, seitdem ich mich aus solchem Geschnatter noch konsequenter heraushalte als früher.

    Ich kannte dein Blog bislang nicht – du warst ein Twitter-Tipp. 😉 Ich freue mich über jeden Blogger, der sich sein Bloggerleben nicht vermiesen lässt und finde es schön, dass du wieder da bist. Jeder sollte so bloggen, wie es ihm gefällt. Oder ihr.

    In diesem Sinne wünsche ich dir ein schönes Blogjahr 2017 und einen entspannten Sonntag!

    XOXO

    Sissi

    1. Liebe Sissi,

      ist ja sehr interessant zu hören, dass der Ton auch in anderen Nischen und Genres unschöner geworden ist. Der Platz vorne ist halt hart umkämpft und selbst Leute, die gar keinen Wert darauf legen, ganz vorne zu sein, werden dabei von Ellenbogen getroffen. Nervt. Und ist traurig. Du hast recht, ich werde auch versuchen, mich aus den Netzwerken etwas zurückzuziehen und mich nicht so beeinflussen zu lassen. Das tut den Nerven nicht gut 😀

      Ich wünsche dir auch ein gutes Jahr!

      Liebe Grüße,
      Katja

  9. Hallo,

    ich blogge bereits seit einigen Jahren (vertrete dabei immer meine persönliche Meinung) und habe so gut wie keine Kritiken erhalten. Für manche war ich der Stillfreak und nicht normal, weil ich meine 3 Jahre alte Tochter noch gestillt habe. Einige wenige Posts bei Facebook (wie das Foto von dem ertrunkenen Flüchtlingsjungen) stießen auch auf schärfere Worte. Aber alles in allem bekomme ich die Kritik nahezu immer auf eine sehr respektvolle Weise.

    Als ich folgendes bei Dir las: „Ich blogge doch nur MICH! Also wem es in Zukunft nicht passt, was ich wo publiziere oder was Kolleginnen und Kollegen wo verbloggen, hat Pech gehabt und sollte es für sich behalten.“, dachte ich „Wie es in den Wald hineinruft, so schallt es heraus!“

    Jeder darf schreiben worüber er möchte und natürlich auch wie. Aber wer angreift oder einen harten Ton anschlägt, darf sich vielleicht nicht über ein entsprechendes Echo wundern?

    Das sind jetzt übrigens nur meine Gedanken, vielleicht ist da auch gar nix dran.

    Ich wünsche Dir jedenfalls, dass Dir die Freude am Schreiben nicht vergangen ist.

    GlG
    Kathrin

    1. Liebe Kathrin,

      mir selbst ist gar nichts entgegenbracht worden. Das zum einen. Zum anderen schrieb ich ja, welche Art von „Kritik“ ich hier angreife, nämlich die, anderen Menschen vorzuschreiben, ob ein persönlicher Text zu emotional, zu persönlich ehrlich, zu offen, zu „perfekt“ oder ähnlich ist. Damit meine ich, dass ich in den letzten Monaten so oft erlebte, wie Blogger für ganz persönliche Texte angegriffen wurden, weil jemand ein Text zu „auf Tränendrüse“ fand oder „mal wieder das Thema“ nicht passte. Um sowas geht es hier. Darum, dass ein Artikel über das eigene Leben „eine zu perfekte Darstellung“ ist, die „dem Leser ein schlechtes Gefühl“ vermittelt. Darum, dass Dinge bös angegriffen werden, die ins Persönliche gehen. Ich meine, gehts noch? Wie kann etwas, was man aus seinem Leben bloggt, falsch dargestellt, zu emotional, zu oft dagewesen sein?

      Wenn jemand meckert, polarisierende Themen aufgreift oder gar andere angreift, dann ist Gegenwind ja vollkommen klar und sogar ein Stück weit gewollt. Aber darum geht es mir ja gar nicht.

      Die Hauptangriffe passieren via Twittrt – und ich glaube viele in meiner Blase wissen auch genau, worum es mir da geht.

      Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen erklären, was ich meine. Und die Pause war nicht, weil ich persönlich angegriffen wurde, sondern weil ich überlegen musste, ob in dieser Stimmung überhaupt noch bloggen will.

      Liebste Grüße, Katja

      1. Ach ich verstehe. Mit Twitter habe ich zum Glück nichts am Hut. Ist ein Medium, mit dem ich nicht warm geworden bin und das war vielleicht auch genau richtig so 😉

        Dir weiterhin alles Gute und lass Dich nicht zu sehr von den Muffelköpfen da draußen anstecken. Es gibt immer welche, die was zu meckern finden, da halte ich mich dann gerne an die Devise „Don’t feed the troll!“ und zurück 🙂

        GlG
        Kathrin

  10. Liebe Katja,

    um deine Liste hier zu ergänzen:

    Zu emotional.
    Zu reisserisch.
    Zu perfekt.
    Zu ehrlich.
    Zu triggernd.
    Hat das nicht studiert = ist mir am meisten aufgestoßen

    Auch hier ging es nicht um micht, aber um eine andere Bloggerin. Da hieß es dann auch: Lest lieber hier und dort zu dem Thema, weil diese Bloggerinnen sind in pädagogischen Berufen. Oh mein Gott, da dürfte ich ja auch nicht mehr über Familie bloggen, weil ich keinen pädagogischen Beruf gelernt oder studiert habe.

    Dann noch eine Kritik die ich bekommen hatte: „Hat wohl nichts besseres zum darüber schreiben“ allerdings auf facebook, also es ist nicht immer Twitter. Da könnte ich jetzt sagen: „Hast wohl nichts besseres zum Lesen“. Kann sich doch jeder aussuchen was er ließt und wenn ich persönlich einen schlechten Beitrag lese, werde ich sicher nicht meine Zeit dafür opfern, diesen überhaupt zu kommentieren. Aber gut, jeder wie er will. Ich freue mich auf jeden Fall, dass du wieder bloggst!

    Liebe Grüße
    Ella

    1. Ella, ja stimmt, das hatte ich tatsächlich vergessen! Man darf nur noch über das schreiben, was man auch beruflich verifizieren kann! Bei manchen Dingen mag das ja sogar stimmen. Ich würde zum Beispiel keinen Artikel im medizinischen Bereich schreiben oder so. Aber als Mütter sind wir auch alle irgendwie Pädagogen. Also zumindest in unserem Leben. Und nur darüber schreibt man doch. Ich würde aber auch vorsichtig sein, jetzt groß Artikel als allgemeingültige Ratgebertexte zu verkaufen. DAS kann ich dann nämlich tatsächlich nicht…

      Aber schade, dass das immer kritischer und anstrengender wird. Und ich frage mich auch oft, warum manche Kommentatoren ihre kostbare Zeit opfern, um Texte zu kommentieren, die sie doof finden… Kritik ist ja okay. Aber nur zu meckern, um gemeckert zu haben?

      Liebe Grüße und eine ruhigere Zeit für uns!
      Katja

  11. Schön, dass du wieder da bist. Ich kann verstehen, dass man als Künstler Lob braucht, da positives Feedback weiterhin zum Schreiben inspiriert.

    Bei mir halten sich solche „negativen Dinge“ ein Glück in Grenzen. Mit anderen Bloggern hatte ich noch keine Probleme. Allerdings habe ich wenig Blogger als Abonnenten – eher „ganz normale“ Mamis, die meinen Blog seit der ersten Schwangerschaft verfolgen und meist mögen was ich schreibe.

    Kopf hoch!

    1. Hey du!
      Das Problem war auch weniger das, was man mir persönlich entgegenbrachte, als das, was ich so in den einschlägigen Netzwerken über andere lesen musste… Ich war einfach verschreckt und auch entsetzt und wusste nicht, ob ich auf dieser Grundlage wirklich weiter bloggen möchte. Diese Gedanken hat man dann immer im Kopf und fragt sich, ob das und das nun okay zu schreiben ist oder nicht. Aber darauf hatte ich keine Lust mehr. Aber genau das ist das Ding – dass man sich erstmal klar machen muss, für wen man schreibt! Und das sollte eben nicht für andere Blogger sein. Das vergessen viele. Das hier ist kein Wettbewerb. Naja, als FAST nicht 😉

      Liebe Grüße!!

  12. Bin zufällig auf dein Blog durch „Chefblogger“ gestoßen. Schlimm, so etwas sollte nicht passieren. Die Blogger-Szene wird immer schlimmer.

    Heute hatten wir auch bei Facebook eine Diskussion gehabt und einige haben sich erlaubt zu sagen, dass der Blogger über ein bestimmtes Thema lieber nicht hätte schreiben sollen. Sozusagen die Mythen nicht immer wieder auffrischen. Auch das Wort „Ross“ ist gefallen. Manche verstehen leider wenig, vor allem dass die eigene Meinung verletzend sein kann und manchmal Zurückhaltung angebracht ist.

    Wünsche dir viel Erfolg und viele Artikel. Grüße.

    1. Hey Alex,
      danke für deine Worte! Wir müssen echt einfach lernen, diese Bloggerkonkurrenzkacke hinter uns zu lassen und wieder das zu tun, was wir am liebsten tun. Schreiben. Für uns und unsere Leser. Nicht mehr und nicht weniger. Auch wenn es manchmal schwer ist in Zeiten von Twitter und Facebook… Man kann nicht immer nur ignorieren und überlesen. Aber man sollte lernen, das alles nicht so an sich rankommen zu lassen. Kritik ist okay. Frech und verletzend werden ist aber keine Kritik. Und sich über andere erheben auch nicht.

      Ganz liebe hoffnungsvolle Grüße,
      Katja

  13. *Jubel* ich freu mich das Du wieder schreibst. Ich lese hier sehr gern 🙂
    Leider fällt es einigen einfach schwer: Leben und Leben lasse 😉 alles muss man kommentieren, alles was man besser. Schön zu lesen das da von dir einfach ein „Püüüüüh“ kommt 😉

    Liebe Grüße und bleib genau so wie Du bist
    Kathy

  14. *Jubel* ich freu mich das Du wieder schreibst. Ich lese hier sehr gern 🙂
    Leider fällt es einigen einfach schwer: Leben und Leben lasse 😉 alles muss man kommentieren, alles was man besser. Schön zu lesen das da von dir einfach ein „Püüüüüh“ kommt 😉

    Liebe Grüße und bleib genau so wie Du bist
    Kathy

    1. Liebe Kathy,

      vielen Dank! Ein Püüüüüüh muss einfach manchmal dringend sein!! Und ich LIEBE deine Emailadresse 😀

      Liebste Grüße!
      Katja

  15. Mir schrieb neulich ein Leser, er lese ja sehr gerne bei mir, “Aber moralisches Geschwafel wünsche ich nicht!“. Ich hatte etwas über Flucht und Vertreibung geschrieben. So gesehen war sein Ton nicht rüde, zeigt aber noch dieses andere Phänomen der Erwartungshaltung den Bloggern gegenüber. Und ich dachte einmal mehr: Hallo? Geht’s noch?? Einfach ignorieren, alles. Weiterbloggen, für dich selber und für die, die es zu schätzen wissen.

    1. Haha, das ist auch nicht schlecht!! Es ist ja nicht so, dass man sich sowas nicht auch manchmal denkt. Aber ich würde sowas nie sagen oder schreiben – denn wie du sagst: Ich muss ja nichts lesen, was ich nicht möchte! Mann, Mann…

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